Praktische Anleitung · Bilder komprimieren
Bild zu gross zum Hochladen? Grösse, Format und Pixel prüfen
Das Bild sieht richtig aus, aber das Formular nimmt es nicht an. Prüfe seine vier möglichen Vorgaben: Dateigrösse, Pixelabmessungen, Format und Seitenverhältnis. Jede meint etwas anderes. Behalte das Original, damit du Schärfe und Lesbarkeit nach der Komprimierung vergleichen kannst.
Tool öffnenSchritt für Schritt
Upload-Anforderungen öffnen
Wähle im Tool unter «Was möchtest du machen?» die Option «Bild an Upload-Vorgaben anpassen». Wähle danach ein Bild oder das synthetische Beispiel.
Format und Dateigrösse bestätigen
Trage erlaubtes Format und maximale Bytes ein. Eingefügte Anforderungen sind Vorschläge, bis du sie geprüft und übernommen hast.
Bildmasse und Platzierung wählen
Wähle je nach Formular maximale Pixelgrenzen oder exakte Breite und Höhe. Erhalte das ganze Bild mit den voreingestellten Rändern oder wähle und prüfe ausdrücklich einen Zuschnitt. Bestimme den Hintergrund; JPEG benötigt Weiss oder Schwarz.
Verarbeiten und vergleichen
Starte die Verarbeitung und vergleiche Original und exportierte Pixel. Prüfe kleine Schrift, feine Linien und ergänzte freie Ränder.
Herunterladen und Upload testen
Lade nur ein als passend bestätigtes Ergebnis herunter und teste es anschliessend im Zielformular.
Das Trainingsbild gegen seine Vorgaben prüfen
Vorher
Synthetisches PNG · 960 × 640 px
Nachher
Soll: JPEG · ≤ 200’000 Bytes · ≤ 800 × 600 px · 4:3
Wähle den Modus mit Maximalgrenzen, 200 KB und das ganze Bild mit weissem Rand. Erlaube kleinere Abmessungen; lasse den Zuschnitt für diese Übung ausgeschaltet. Das sind die Vorgaben des Trainingspakets; die tatsächliche Bytezahl prüfst du nach deinem Durchlauf.
Tool für diese Übung öffnenDie Details verstehen
KB und KiB unterscheiden
200 KB bedeuten hier 200’000 Bytes. 200 KiB sind 204’800 Bytes. Der Arbeitsbereich zeigt die genaue Byte-Grenze; ein gerundeter Dateigrössenhinweis allein reicht zur Kontrolle nicht. Die empfangende Website kann zusätzliche unbekannte Regeln verwenden.
Pixel beschreiben Breite und Höhe des Bildes; Bytes beschreiben seinen Speicherbedarf. Ein kleines Bild mit vielen Details kann mehr Bytes benötigen als ein grosses, schlichtes Bild. Eine geänderte Dateiendung wandelt das Dateiformat nicht um.
Inhalt erhalten, Qualitätsverlust prüfen
Die voreingestellte Platzierung skaliert das ganze Bild proportional und ergänzt bei Bedarf Ränder. Füllender Zuschnitt ist eine getrennte ausdrückliche Wahl: Die Position bestimmt, welche Ränder entfernt werden. Prüfe deshalb die Zuschnittsvorschau vor dem Export. Weisser oder schwarzer Hintergrund decken Transparenz ab; transparente PNG-/WebP-Ausgabe erhält unterstütztes Alpha. JPEG benötigt einen undurchsichtigen Hintergrund.
Die Suche versucht höchstens 24 Encodereinstellungen. Der Modus mit Maximalgrenzen darf Pixel nur bei deiner Erlaubnis verkleinern. Exakte Breite und Höhe bleiben fest, auch wenn keine Qualitätseinstellung zur Bytegrenze passt. Es wird nie hochskaliert: Ein kleines Original kann Ränder erhalten, ein vergrössernder Zuschnitt wird abgelehnt. Eine passende Datei kann für ihren Zweck trotzdem zu unscharf sein; prüfe neben Bytes auch die Lesbarkeit.
Eine unerreichbare Grenze erkennen
Ein Byte reicht nicht für ein brauchbares JPEG. Eine begrenzte Suche kann enden, ohne eine passende Datei zu erzeugen. Erhöhe eine unerreichbare Grenze oder prüfe die erlaubten Abmessungen und versuche es erneut. Der reine Qualitätsmodus bleibt verfügbar.
Browser-Encoder können unterschiedliche Dateigrössen liefern. Massgeblich sind die Zahlen deines Durchlaufs und das tatsächlich heruntergeladene Bild. Die Grösse eines früheren Beispiels ist keine Zusage für deine Datei.
Die Übung ohne privates Foto wiederholen
Verwende upload-example.png, das synthetische Bild mit 960 × 640 Pixeln aus dem unten verlinkten Trainingspaket. Wähle JPEG, 200 KB, maximal 800 × 600 Pixel und 4:3. Erlaube kleinere Abmessungen. Das Bild wird ohne Beschnitt eingepasst und bei Bedarf mit weissem Rand ergänzt.
Ein passender Download muss als JPEG dekodierbar sein, höchstens 200’000 Bytes enthalten, das Verhältnis 4:3 einhalten und innerhalb von 800 × 600 Pixeln liegen. Prüfe auch Schrift und ergänzte Bildfläche. Eine genaue Ausgabe-Bytezahl ist wegen unterschiedlicher Encoder bewusst nicht vorgegeben. Eine erfolglose Suche muss ihren Grund anzeigen und darf keinen erfolgreichen Download anbieten.
Umfang der Prüfung
Die erzeugten Bytes werden erneut dekodiert und gegen unterstütztes Format, Abmessungen, Verhältnis und Byte-Grenze geprüft. Das bestätigt die Bilddatei, nicht unbekannte Regeln eines fremden Dienstes. Eingaben sind auf 10 MiB, 20 Megapixel und 8’192 Pixel pro Seite begrenzt. Der Anforderungsmodus akzeptiert JPEG, PNG, WebP und unterstützte HEIC-/AVIF-Standbildvarianten; PNG-/JPEG-/WebP-Ausgabe-Encoder werden geprüft. Animationen und nicht unterstützte Mehrbildvarianten werden abgelehnt. Die Ausrichtung wird beim Dekodieren angewendet; Quellmetadaten werden nicht kopiert. Neue 8-Bit-sRGB-Exporte versprechen keinen exakten HDR-, ICC- oder Wide-Gamut-Farberhalt.
Die Verarbeitung findet im privaten Arbeitsbereich statt. Von dieser Anleitung aus öffnet er als eigenes Dokument ohne Werbeskripte. Der getrennte PDF-Byte-Modus baut nach Bestätigung alle Seiten aus JPEG-Bildern auf. Im zweiseitigen synthetischen Test wurden 3’242’478 Quellbytes zu 170’394 Bytes unter der 200-KB-Grenze. Beide Seiten mit 600 × 450 Punkten blieben erhalten. Durchsuchbarer Text und Vektordetails gingen bewusst verloren; verwende diesen Modus nicht, wenn diese Eigenschaften erforderlich sind.